die nacht war kurz und halb sieben waren wir schon wieder unterwegs. auf in den osten des yosemite! auf zum wandern!
der lembert dome hatte es uns angetan und nach einem stärkendem frühstück haben wir den berg nach drei stunden wanderung auch erklommen. geil. geil. geil. ein ausblick - der wahnsinn. das hatte sich ja mal gelohnt.
und da wir nicht faul sind, ging es gleich weiter nach bodie. bodie - diese geisterstadt mitten im nichts in den bergen in der mitte von californien. auf einmal gibt es keine normale straße mehr, sondern nur noch schotter. und wenn man trotzdem weiter fährt kommt man nach zwanzig minuten auch an. leider hatten wir nur auch nur noch zwanzig minuten zeit um uns die stadt anzugucken, weil die dann schließen wollten. also sind wir durchgerannt und haben so viel fotos gemacht wies nur ging.
zu hochzeiten haben 10.000 menschen in bodie gewohnt. warum? gold! und als es alle war, sind alle einfach wieder weg gezogen und haben diese reste von einer stadt hinterlassen. scheinbar müssen die lebensumstände sehr beschwerlich gewesen sein mit extremen minusgraden und extrem viel schnee im winter und im sommer nur hitze. weit und breit kein baum. ein heidenspaß für jeden wind. im städteführer (leider nicht von marco polo) haben wir gelesen, dass irgendwer, der nach bodie ziehen musste (ich habe leider den namen und die wichtigkeit der person vergessen) geschrieben hat: "goodby god, i will go to bodie".
da bin ich dann doch froh, dass ich in lauchhammer aufgewachsen bin.
hier gabs das erste frühstück
auf so einem berg mit wunderbarem ausblick
auf den yosemite park
das zweite frühstück - im hintergrund der lembert dome
und schon gings los
ein letzter blick von unten
wo die pfützen gefroren waren
und das gras gelb
und die bäume hohl
ah scheeee
wir haben uns mächtig ins zeug gelegt für den gipfel
und waren natürlich stolz als wir es nach drei stunden geschafft hatten (ich zumindest)
auf dem weg ins nirgendwo - auf dem weg nach bodie
nach 20 minuten schotterstraße konnten wir weit hinten die stadt erahnen
bodie - die geisterstadt
den windschiefen häusern
die einfach verlassen wurden
und teilweise extrem gut erhalten sind
bei 10.000 einwohnern brauchte man natürlich straßenschilder
und elektrizität
alte büchsen - vermutlich bohnen
und wir beim versuch eines selbstauslösers
und das ganze im dunkeln
und die photoshop künste der amerikaner